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Die Gas-Brennwertheizung zählt generell zu den preiswertesten Systemen in der Anschaffung und kann mit einer Vielzahl von Herausforderungen umgehen.
Im Altbau ist sie mit den niedrigsten Anschaffungskosten oft die erste Wahl.

Die Preise sind im Vergleich zu anderen Systemen gering, jedoch mit hoher Effizienz.

 

Brennwertkessel sind für jeden Anforderungsbereich einsetzbar und arbeiten auch sehr gut mit Niedertemperaturheizkörpern und Fußbodenheizungen zusammen. Damit ist die perfekte Lösung beim Austausch einer bestehenden alten Gasheizung, diese mit einem kondensierenden Brennwertkessel zu ersetzen. Allerdings muss der alte Schornstein saniert werden, da dieser für die neue Brennwertnutzung nicht geeignet ist.

Bestehende Heizungen im Altbau sind meist überdimensioniert und nicht an den Wärmebedarf eines Gebäudes angepasst. Somit eine durchgehend konstant hohe Temperatur und damit einen hohen Wärmeverlust. Die moderne Brennwertheizung läuft modulierend und ist abhängig von der Außentemperatur und benötigt damit eine deutlich niedrigere Vorlauftemperatur.
Die Kondensationswirkung bei dieser Brennwerttechnik lässt sich zusammen mit der Fußbodenheizung wegen der niedrigen Heizmediumtemperatur optimal nutzen.

Ebenso problemlos können erneuerbare Energien, wie eine Solarthermanlage, mit in das Heizsystem eingebunden werden,  um so die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu vermeiden. Die Heizkosten und die Umweltbelastung wird hierdurch stark reduziert.
Entscheidet man sich  bei der Heizungsmodernisierung für den Einbau einer klassischen Heizungsanlage, so muss man einen gewissen Pflichtanteil von Regenerativen Energieträgern einbauen lassen. Derzeit sind es gem. Erneuerbare- Energienwärme- Gesetz (EEWärmeG) in Baden-Württemberg 15 Prozent.

 

Energieeinsparungsverordnung (EnEV) 2014


Öl- und Gasheizkessel die vor dem 1.1.1985 eingebaut worden sind, dürfen ab 2015 nicht mehr betrieben werden.


Heizkessel, die nach dem 1.1.1985 eingebaut sind, müssen nach 30 Jahren außer Betrieb genommen werden.


Ausnahmen:   Niedertemperatur und Brennwertkessel.

 

Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die am 1.2.2002 mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben.


Bei Eigentümerwechsel, muss der neue Besitzer den Kessel innerhalb 

2 Jahren austauschen.