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Wärmepumpen

Eine qualitativ hochwertige Wärmepumpe ist am EHPA Gütesiegel zu erkennen. Dieses Siegel hat sich in der Wärmepumpen Branche durchgesetzt als Qualitätsmerkmal für Wärmepumpen Hersteller. Es ist das einzige Gütesiegel in Deutschland, das einheitliche Standards für Technik, Anlagenplanung und Service bei Wärmepumpen festlegt. Das Bafa fördert nur Anlagen, die dieses Gütesiegel tragen. Anhaltspunkte zu Erfahrungen mit einer Wärmepumpe kann dieses Siegel jedoch nicht liefern.

 

Der COP Wert (Coefficient of performance nach EN 255) ist für Sie als Verbraucher ein gutes und realistisches Vergleichskriterium für die Effizienz verschiedener Wärmepumpen Hersteller. Die errechnete Leistungszahl (COP) gilt als Maßstab für die Wirtschaftlichkeit und damit Qualität der Wärmepumpe. Sie liegt in einem Bereich zwischen 2,5 und 4.

 

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe an und stellt wohl die wichtigste Leistungszahl einer Wärmepumpe dar. Sie gibt Auskunft über die Energieeffizienz der Anlage, indem sie das Verhältnis von gelieferter Wärme und elektrischen Energiebedarf beschreibt.

 

Die Jahresarbeitszahl ist abhängig von der Temperatur der Wärmequelle und des Wärmeverbrauchers. Als Faustregel für die Leistungszahl gilt: Je höher die Temperatur der Wärmequelle und je niedriger die Temperatur des Wärmeverbrauchers, desto höher ist die Jahresarbeitszahl. Achten Sie hierbei auf den Wert weil zusätzlich muss die Jahresarbeitszahl ausdrücklich nach VDI 4650-1 berechnet werden, um staatliche Fördergelder (Bafa) beantragen zu können.

 

Der Betriebssicherheit einer Wärmepumpenanlage, kann man mit einer einfachen Hydraulischen Schaltung deutlich erhöhen, weil je weniger komplex ein Wärmepumpensystem konzipiert und gebaut wird, umso mehr Fehlerquellen ausgeschlossen werden können. Einfache und robuste Anlagen arbeiten effizienter als komplexe Systeme.

 

Grundsätzlich sollte bei der Sanierung einer Heizung im Altbau, die Optimierung der Wärmeverteilung vorgenommen werden. Hierzu zählen unter anderem hydraulischer Abgleich, eine Anpassung der Heizflächen, Einbau Hocheffizienz Heizungspumpen und eine optimierte Regelung. Diese Faktoren sind wichtig nebst optimaler Nutzung der Wärmeerzeugung, um die staatliche Zuschüsse kumuliert in Anspruch nehmen zu können. Das BAFA fördert derzeit mit 1300 Euro ein Luft-Wasser Wärmepumpe bis 20kW und 1600 Euro bis 100kW Heizleistung. Gefördert wird jedoch nur eine Luftwärmepumpe, die zum Heizen und zur Warmwasserbereitung in Bestandswohngebäuden installiert wird. Bei einem Hausneubau wird die Installation einer Luftwärmepumpe nicht bezuschusst.